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PNND Update 17 - Mai 2007
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Eine Milliarde US-Dollar Schadensersatz
für Atomtests auf den Marshall-Inseln zugesprochen
Am 17. April hat das United States Nuclear Claims Tribunal
(Tribunal für die Entschädigung von Strahlenopfern)
den Einwohnern von Rongelap, Rongerik und Ailnginae
mehr als eine Milliarde US-Dollar zugesprochen. Die
Summe soll Sachschäden abdecken, die durch die
Atomtests auf den Marshall-Inseln in den 1940ern und
1950ern, insbesondere den Test "Bravo" vom
1. März 1954, entstanden sind. mehr
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Einigung auf Verhandlungen über
ein Verbot der Herstellung von spaltbarem Material fast
erreicht
Am Ende der ersten Sitzungsperiode 2007 der Genfer
Abrüstungskonferenz standen im März die Mitgliedstaaten
kurz vor der Einigung auf ein Arbeitsprogramm, das Verhandlungen
über ein Verbot der Produktion von spaltbarem Material
(fissile materials cut-off treaty) sowie Beratungen
über nukleare Abrüstung, negative Sicherheitsgarantien
und die Verhinderung eines Wettrüstens im Weltraum
einschließen würde. mehr
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Abschaffung der Atomwaffen im Europäischen
Parlament mit der Abschaffung der Sklaverei verglichen
Am 19. April 2007 nahmen Gareth Evans (ehemaliger Außenminister
von Australien), Lena Hjelm-Wallén (ehemalige
Außenministerin von Schweden) und Senator Emeritus
Douglas Roche (Kanada) zusammen mit Mitgliedern des
Europäischen Parlaments aus dem gesamten politischen
Spektrum an einer Konferenz im Europäischen Parlament
teil. Die Tagungsteilnehmer riefen dazu auf, die nuklearen
Gefahren umfassend anzugehen und sowohl die Nichtverbreitung
wie die nukleare Abrüstung zu fördern. mehr
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Auftakt einer internationalen Kampagne
für die Abschaffung von Atomwaffen
Am 30. April 2007 wird die nobelpreisgekrönte
Organisation International Physicians for the Prevention
of Nuclear War (IPPNW, Internationale Ärzte für
die Verhütung des Atomkrieges) eine große
internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen
(ICAN) starten. mehr
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Mitgliedstaaten des Nichtverbreitungsvertrages
treffen sich in Wien
Die Mitgliedstaaten des Nichtverbreitungsvertrages
(NVV) treffen sich vom 30. April bis 11. Mai 2007 in
Wien - das erste Mal seit der gescheiterten NVV-Überprüfungskonferenz
im Jahre 2005. Die Konferenz 2007 dient der Vorbereitung
der NVV-Überprüfungskonferenz von 2010. mehr
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Europäisches Parlament verabschiedet
Resolution zur NVV-Prep Com 2007 - ähnliche Resolutionen
im Senat von Kanada und Australien
Am 14. März 2007 hat das Europäische Parlament
eine Resolution über Nichtverbreitung und nukleare
Abrüstung verabschiedet, welche den Ministerrat
und die Kommission dazu aufruft, sich stärker im
Bereich der nuklearen Nichtverbreitung und Abrüstung
zu engagieren, darunter auch im Rahmen der bevorstehenden
NVV-Prep Com in Wien. mehr
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Article VI Forum - "Track Two"-Diplomatie,
um den Nichtverbreitungsvertrag umzusetzen
Im Oktober 2005 gründete die Middle Powers Initiative
(MPI) das Article VI Forum* als ein Forum für gleichgesinnte
Staaten, um die juristischen, technischen und politischen
Elemente zur Realisierung einer atomwaffenfreien Welt
zu erkunden und zu entwickeln. MPI organisierte mehrere
Treffen des Article VI Forum bei den Vereinten Nationen
in New York, im Clingendale Center in den Niederlanden,
im kanadischen Außenministerium und bei der Internationalen
Atomenergiebehörde in Wien. mehr
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Belgisches Parlament verbietet
abgereicherte Uranwaffen
Im März 2007 stimmte die belgische Parlamentskommission
für Nationale Verteidigung einstimmig für
eine rechtsverbindliche Resolution, die den Gebrauch
von abgereichertem Uran in "inaktiver Munition
und Panzerplatten auf belgischem Territorium" verbietet.
Die belgische Armee verwendet derzeit keine Uranwaffen
- eine Praxis, die durch die Resolution zum Gesetz erhoben
wird. mehr
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PNND-Länderberichte
PNND Deutschland ist Gastgeber
eines Experten des Nuklearabkommens zwischen den USA
und Indien
Am 20. März 2007 lud PNND-Ratsmitglied Uta Zapf
zu einem Treffen im Bundestag mit dem indischen Journalisten
und Politikwissenschaftler J. Sri Raman über das
Nuklearabkommen zwischen den USA und Indien. Sri Raman
erläuterte die Besorgnis indischer Akademiker und
Friedensaktivisten über die Auswirkungen des Abkommens.
mehr
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PNND-Gruppe im Europäischen Parlament
gegründet
Eine Sektion der PNND im Europäischen Parlament
wurde am 19. April 2007 während der Konferenz des
Europäischen Parlaments über nukleare Abrüstung
gegründet. Der PNND-Gruppe des Europäischen
Parlaments gehören Abgeordnete aus allen politischen
Parteien an und sie wird von zwei Vorsitzenden und vier
stellvertretenden Vorsitzenden geführt. mehr
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PNND-Mitglieder in Kanada und Schweden
beraten über einen Vorschlag für eine nordische/arktische
nuklearwaffenfreie Zone
PNND-Mitglieder in Kanada und Schweden haben über
die Möglichkeit beraten, einen Vorschlag über
eine nordische/arktische nuklearwaffenfreie Zone (NWFZ)
einzubringen. Solch eine Zone könnte Kanada, Dänemark,
Finnland, Grönland, Island, Norwegen, Schweden
und das Nordpolarmeer einschließen. In der Zone
wäre die Stationierung von Atomwaffen auf dem Festland
verboten; es könnte außerdem das Testen nuklearer
Sprengkörper und das Verklappen nuklearen Mülls
in den Seegebieten verboten werden. mehr
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Besuch des indischen Kabinettmitgliedes
Mani Shankar Aiyar bei PNND Neuseeland
PNND Neuseeland lud zusammen mit weiteren Friedens-
und Abrüstungsorganisationen das indische Kabinettsmitglied
und PNND-Mitglied Sri Mani Shankar Aiyar ein. Er hielt
in Auckland am 28. März 2007 eine Vorlesung zum
Thema "The Rajiv Gandhi Action Plan for a Nuclear-Weapons-Free
and Nonviolent World Order: Is this an Alternative to
the Clash of Civilizations?" mehr
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PNND-Unterstützergruppe in Japan
2006 wurde mit Unterstützung des Peace Depot,
einer renommierten, unabhängigen Nichtregierungsorganisation
im Bereich der Friedensforschung, eine japanische PNND-Unterstützergruppe
gegründet. Die Gruppe hilft dabei, mit japanischen
ParlamentarierInnen Kontakt aufzunehmen und relevante
Informationen zur Verfügung zu stellen. mehr
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Internationales PNND-Ratstreffen
Der PNND-Rat wird sich am 11. Oktober 2007 in New York
treffen, um folgende Aufgaben abzuarbeiten:
a) Besprechung des PNND-Programms für 2007-2008,
b) Wahl eines Präsidenten (oder von Co-Präsidenten)
des PNND, der dem jetzigen Interimsvorsitzenden nachfolgt,
c) erforderlichenfalls Benennung weiterer Ratsmitglieder,
d) Beratung weiterer organisatorischer Angelegenheiten,
einschließlich der Finanzierung und Unterstützung
von PNND. mehr
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Informationen zur PNND-Mitgliedschaft
Das PNND hat ca. 480 Mitglieder in 70 Ländern. Die
meisten Mitglieder hat PNND in Australien (22), Belgien
(19), Kanada (60), dem Europäischen Parlament (24),
Deutschland (58), Japan (45), Neuseeland (45) und Südkorea
(19). Das PNND hat überparteiliche Sektionen in Belgien,
Kanada, dem Europäischen Parlament, Japan, Neuseeland
und Südkorea. mehr
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Neue Literatur
Securing our Survival: The Case
for a Nuclear Weapons Convention (Unser Überleben sichern:
Ein Plädoyer für eine Nuklearwaffenkonvention)
Die von Hans Blix geführte Kommission zu Massenvernichtungswaffen
stellte fest, dass für ein Verbot von Atomwaffen
eine internationale Konvention gebraucht wird, wie es
sie für chemische und biologische Waffen sowie
für Landminen bereits gibt. mehr
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Global Fissile Material Report
Der Global Fissile Material Report (Globaler Bericht
zu spaltbarem Material) ist der erste Bericht des Internationalen
Panel on Fissile Materials (Internationale Expertengruppe
zu spaltbaren Materialien), die von Frank von Hippel,
ehemals wissenschaftlicher Berater von US-Präsident
Bill Clinton und seit vielen Jahren renommierter Professor
an der Princeton University, geleitet wird. mehr
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